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KrebsligaKrebsliga OstschweizKrebsregister Ostschweiz & ForschungErgebnisse, KrebsdatenDatenquellenErgebnisse, Krebsdaten

Datenquellen

Inzidenzdaten

Als bevölkerungsbasiertes Krebsregister erfasst das Krebsregister alle Fälle von Krebserkrankungen und ausgewählte Krebsvorstufen (Präkanzerosen) bei Personen, die in den Kantonen St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Thurgau oder dem Fürstentum Liechtenstein wohnhaft sind, unabhängig vom Behandlungsort.

Das Krebsregister Ostschweiz sucht aktiv nach neu diagnostizierten Fällen von Krebserkrankungen. Es werden alle möglichen Quellen berücksichtigt, sowohl privat als auch öffentlich geführte Institute für Pathologie, Hämatologie sowie Kliniken und Einrichtungen der Spitäler in der Region, insbesondere die Bereiche der Onkologie und Radio-Onkologie. Andere Schweizer Krebsregister melden Fälle von Patienten, die in ihrer jeweiligen Region diagnostiziert oder behandelt wurden, jedoch zur Zeit der Erstdiagnostik in den Kantonen St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden oder Thurgau wohnhaft waren.

Eine weitere und sehr geschätzte Quelle sind spontane Meldungen der betreuenden Ärzte. Häufig werden Daten eines und desselben Falles von mehreren Quellen gemeldet. Eine hohe Anzahl der Meldungen pro Fall erhöht die Wahrscheinlichkeit der Vollzähligkeit der Krebsregistrierung (Inzidenzen und Krankheitsverläufe) und wird im internationalen Kontext als Masszahl der Vollzähligkeit verwendet. Zudem sind die Screening-Programme (z.B. donna in den Kantonen St.Gallen, Graubünden und Bern) eine weitere Quelle für einen möglichen Inzidenzabgleich.

 

Sterblichkeitsdaten

Quelle der Daten für die Mortalitätsstatistiken sind die Todeszertifikate und die Daten der amtlichen Todesursachenstatistik des BfS. Gemeldet werden Personen, die zur Zeit des Todes in der Region wohnhaft waren. Das Krebsregister Ostschweiz überprüft die Diagnosen der Todeszertifikate zur Kontrolle der eigenen Vollzähligkeit und Korrektheit der Erfassung. Bei Unstimmigkeiten erkundigt sich das Krebsregister bei Ärzten oder Spitälern und meldet eventuelle Fehler an das Bundesamt für Statistik. Das Krebsregister trägt somit zur Qualität der Todesursachenstatistik des Bundesamts für Statistik bei.